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Kate Diehn-Bitt, "Meine Schwester Annemarie als liegender Akt“, um 1935, Öl auf Schichtholz, 73 x 126 cm, Erworben 2021 vom Folkwang-Museumsverein mit Mitteln aus dem Nachlass der Dr. Walter Griese-Sammlung. © Nachlass Schael. Foto: Stefan Schiske
05/10/2021

Folkwang-Museumsverein erwirbt Gemälde der deutschen Künstlerin Kate Diehn-Bitt

Der Folkwang-Museumsverein hat mit Mitteln aus dem Nachlass des Essener Ehepaares Liselotte und Dr. Walter Griese das Gemälde "Meine Schwester Annemarie als liegender Akt" (um 1935) der deutschen Künstlerin Kate Diehn-Bitt (1900-1978) angekauft. Das Ehepaar hatte mit ihrer Erbschaft an den Museumsverein verfügt, die Mittel für den Ankauf von Kunst „aus der Zeit des Expressionismus und der unmittelbar nachfolgenden Zeit“ zu verwenden.

Das nun erworbene Gemälde von Diehn-Bitt fügt sich ausgezeichnet in die Sammlung des Museum Folkwang ein und erweitert diese mit einer weiblichen Position der Neuen Sachlichkeit. Das Werk entstand Mitte der 1930er Jahre, als sich die Porträtmalerei von Diehn-Bitt auf den engsten Kreis der Familie beschränkte, da der nationalsozialistische "Kampfbund für Deutsche Kultur" ihre Malerei als "artfremd" eingestuft hatte. 

Nach Ansicht von Dr. Nadine Engel, Kuratorin für Malerei, Skulptur, Medienkunst des 19. und 20. Jahrhunderts am Museum Folkwang, stammt das Gemälde "aus der besten Phase der Künstlerin, deren Kompositionen in den 1930er Jahre an Intensität zunehmen."  

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